VBC HOW
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Nach der klaren Niederlage gegen Flanthey/Lens am letzten Mittwoch erwartete man allgemein eine Reaktion des VBC HOW. Nicht zuletzt die Mannschaft selbst wollte sich steigern und im Auswärtsspiel gegen Monthey zeigen, dass man nicht umsonst auf Rang zwei in der Tabelle steht. War es die lange Anreise oder der selbst auferlegte Druck und die damit verbundene Nervosität? Irgendwie fanden die Oberwalliser nicht richtig ins Spiel, machten viele Eigenfehler oder fanden keinen Weg durch die solide Abwehr von Monthey. Deshalb gingen auch die beiden ersten Sätze mit je 25:20 verloren. Doch HOW hatten die lange Reise nach Monthey nicht angetreten um mit einer 0:3 Niederlage nach Hause zu fahren. Im 3. Satz kämpften sie sich zurück ins Spiel, lagen immer mit eins, zwei Punkten im Vorsprung und konnten den Satz schliesslich mit 25:27 für sich entscheiden. Damit war das Spiel neu lanciert und ein spannender Rest stand bevor. Doch so richtig rund wollte es dem VBC HOW an diesem Abend nicht laufen. Dies lag zum Teil sicher auch am Gegner. Der VBC Monthey verteidigte geschickt und holte immer wieder bereits verloren geglaubte Bälle. Dank sicheren Abnahmen und guten Pässen gelang den Unterwallisern auch gelegentlich ein guter Angriff. Der VBC HOW aber hielt dagegen und war die aggressivere Mannschaft. Deshalb war auch der vierte Satz ausgeglichen und endete schliesslich mit 24:26. Das gleiche Bild im Entscheidungssatz. Punkt für Punkt kämpften sich beide Teams nach oben, ohne dass eines von beiden einen grösseren Vorsprung erspielen konnte. Während Monthey solide verteidigte, griffen HOW immer wieder an und leisteten sich dabei leider auch den einen oder anderen Eigenfehler. Nicht ganz unverdient gewannen die Unterwalliser denn auch den fünften Satz mit 16:14. Mit einer äusserst knappen 3:2 Niederlage musste der VBC HOW die lange Heimreise antreten und es war wohl lange nach Mitternacht bis der Letzte die verdiente Bettruhe fand. Zu hoffen bleibt, dass die Spieler in ihren Träumen weniger den verpassten Chancen nachtrauerten und dafür mehr an die Schiedsrichterin und die Schreiberinnen dachten!?!