VBC HOW
 

Fotoquelle: Stefan Lorenz

, Germann Lukas

2.Liga: VBC HOW - AVGF Massongex

Die Ausgangslage für dieses Spiel war vielversprechend, zumal die zwei aktuell bestplatzierten Teams in der 2. Liga aufeinander trafen und das Hinspiel über spannende fünf Sätze ging. Das Heimteam fand den besseren Start in dieses Spiel und erarbeitete sich früh im Spiel einen Vorsprung, welcher sich bei ca. einem halben Dutzend Punkten einpendelte. Massgebend für die Differenz war nicht zuletzt ein sehr gut funktionierender Block der Oberwalliser, welcher zu einigen Punkten verhalf. HOW zog die Pace durch und Massongex fand kein Rezept, um gegen die Oberwalliser anzukommen, welche den 1. Satz mit 25:19 zu ihren Gunsten entschieden.

Im 2. Satz verlief das Spiel zunächst ausgeglichen, mit kleinen Vorteilen für das Auswärtsteam. Einige Unkonzentriertheiten waren seitens HOW bis dahin zwar auszumachen, doch mit einem kollektiven Blackout, wie es gegen Satzhälfte eintrat, musste man nicht rechnen. Massongex zog bis auf 21:14 davon, ehe sich Kurioses ereignete: Erst erlaubte sich Massongex-Spieler einen Spass mit dem 2. Schiedsrichter, welcher eine rote Karte und damit einen Punkt für HOW zur Folge hatte, dann war Massongex komplett von der Rolle und Diego Werlen, welcher im Verlaufe des Satzes eingewechselt wurde, legte eine bemerkenswerte Anschlagsserie an den Tag bis HOW mit 24:21 vorne lag. Drei Punkte später kann HOW den Satz mit 25:23 tatsächlich noch für sich entscheiden.

Nachdem zum zweiten Mal die Seiten gewechselt wurden, konnten die Oberwalliser mehr oder weniger dort ansetzen, wo sie im 2. Satz aufgehört hatten. Auch wenn zweifelsohne Luft nach oben vorhanden war, entschied HOW eine Mehrheit der Punkte für sich und brachte Massongex regelrecht aus dem Gleichgewicht. Nun fand sich HOW mit einem komfortablen Vorsprung wieder und war nur noch 4 Punkte vom Spielgewinn entfernt, während dem das Auswärtsteam erst deren 14 auf ihrem Konto hatten. Dass es zu noch zu einer spannenden wobei auch nervenaufreibender Schlussphase kam, hatte in erster Linie mit HOW zu tun, welches nicht weniger als 5 Matchbälle vergab und sich danach sogar mit einem Satzball des Auswärtsteams konfrontiert sah. Die Schlussphase war jedenfalls bezeichnend für dieses Spiel, vor allem weil HOW letztendlich mit etwas Glück das bessere Ende für sich beanspruchen konnte und den Satz nach 29 Minuten mit 29:27 und damit das Duell an der Tabellenspitze gewann. Aus Oberwalliser Sicht ist zu hoffen, dass der nun komfortable Vorsprung von 9 Punkten auf die Verfolger in der Meisterschaft es HOW erlaubt, in der kommenden Woche ein Maximum auf das zweite Saisonziel, den Walliser Cup zu fokussieren. Am Mittwoch wird um den Einzug in die Halbfinals gekämpft. Im Auswärtsmatch gegen Fully ist ausserdem Revanche angesagt für das einzige verlorene Spiel in dieser Meisterschaftssaison.