VBC HOW
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Doppelrunde zum 2.
Samstags reiste HOW nach Colombier um sich dort mit der Juniorenmannschaft der NLB zu messen.
Das gepflegte Spiel der Neuenburger bereitete den Oberwallisern zu Beginn des ersten Satzes einige Mühe: Colombier setzte sich von Anfang an von HOW ab. Spielertrainer Manuel Jordan verlangte von seinem Team, Colombier mit platzierten Anschlägen aus dem Konzept zu bringen, sowie beim Angriff den neuenburger Block für das Blockoutspiel zu nutzen. Die taktische Spielumstellung trug ihre Früchte: HOW vermochte Rückstand aufzuholen. Leider blieb der betriebene Aufwand vergebens, denn Colombier profitierte in den entscheidenden Punkten vom Wettkampfglück und entschied den 1. Satz mit 27:25 für sich.
HOW startete ähnlich wie zu Matchbeginn in den 2. Satz. Mit dem eingehandelten Rückstand konfrontiert, griff HOW wieder auf das erfolgsversprechende Konzept zurück und holte letzteren auf und zog Colombier davon. Mit 19:25 gewannen die Oberwalliser den 2. Satz und meldeten sich zurück in den Match.
Vom Elan des vorigen Satzgewinns profitierend erspielte sich HOW einen Vorsprung der im Verlauf des Satzes zunehmend schmolz. Colombier hatte sich auf das Walliser Spiel eingestellt und schlug HOW teilweise die Bälle um die Ohren. Letztendlich gelang es Colombier nicht den Rückstand aufzuholen und HOW verbuchte den 3. Satz mit 22:25.
Das Aufbäumen der Heimmannschaft machte HOW zu schaffen und handelte sich gleich einen Rückstand von 8 Punkten.
Das Spiel von HOW wurde nun mit den Mittelblockern ergänzt. Diese setzten Colombier schmerzhafte Stiche und liessen Colombier ins leere Springen. HOW holte bis zum Spielstand von 24:21 auf. Lukas Gitz wurde mit der Aufgabe eingewechselt, den potentiellen Satzverlust am Service zu verhindern. Mit Bravour löste Gitz diese Aufgabe und holte bis 24:24 auf. Mit 25:27 gewann HOW schlussendlich den 4. Satz und somit das Match.
Die grosse Überraschung
Am darauffolgenden Tag reiste eine Gruppe von 7 Oberwalliser nach Aeschi (SO) um die 3. Runde des Schweizer Cups zu bestreiten. Das auf den Gegner abgestimmte Kader vermochte die Heimmannschaft zu überraschen und zog gleich mit einem komfortablen Vorsprung davon. Den schnellen Mittelangriffen konnte Aeschi nichts entgegensetzen und so gewann HOW den 1. Satz klar mit 17:25.
Von der Stimmung und dem Überraschungsmoment profitierend erspielte sich HOW wieder zu Beginn ein grosses Polster, das Aeschi wieder nicht aufholen konnten. Mit 21:25 gewann HOW auch den zweiten Satz.
Im dritten Satz schlichen sich bei den Wallisern einige Fehler ein und die in den vorherigen Sätzen vorhandene Effizienz ging flöten. Aeschi profitierte von der oberwalliser Schwächephase und reduzierte ihrerseits die Fehlerquote drastisch. Dies verhalf der Heimmannschaft den vierten Satz mit 25:19 klar für sich zu entscheiden.
Da HOW mit 6 Feldspielern sowie einem Libero angereist war, konnten keine Wechsel vorgenommen werden. Trotz der Müdigkeit musste jeder einzelne sein Bestes geben, um den Match noch zu gewinnen. Und tatsächlich schafften es die Oberwalliser sich wieder aufzurappeln, indem sie wieder vermehrt über ihre Mittelblocker zurückgriffen. Lambrigger und Gitz schlugen den Ball an den 4 Händen des gegnerischen Blocks vorbei und verschaffte HOW damit die Oberhand. Aeschi stellte sich auf die Angriffe über die Mitte ein und verschob den Block um sich ganz auf die Mittelblocker zu konzentrieren. Aussenangreifer Franzen profitierte von der Situation ohne gegnerischen Block und verwandelte den Matchball zum 23:25.