VBC HOW
 

Fotoquelle: Stefan Lorenz

, Schnidrig Jonas

1.Liga: 3.Doppelweekend

Nachdem die Damen von Visp gegen Köniz erfolgreich waren, war es an den Spielern des VBC HOW nachzuziehen. Als Gegner empfingen die Oberwalliser den VBC Lausanne. Die ungewohnte Visper Halle machte dem Heimteam ebenso wie die unkonventionelle Spielart der Waadtländer zu schaffen. HOW passte sich dem Niveau der Gegner an und so wurde anstelle von gespielt geknorkst und mit der Brechstange die Punkte entschieden.
In den ersten beiden Sätzen behielt HOW jedoch die Oberhand und entschied sie mit 25:20 und 26:24. Mit dem Sieg vor Augen liessen die Hausherren das Niveau sinken, was Lausanne in der Folge gleich ausnutzte. Den Mittelangreifer der Gäste konnte einfach nicht in Schach gehalten werden und setzte HOW in der Folge schmerzhafte Hiebe. Lausanne gewann daraufhin den 3. Satz und powerte im 4. Satz weiter. Um den Punktverlust zu verhindern versuchte HOW ihr gewohntes Spiel wieder aufzuziehen. Lausanne hingegen liess nicht locker und versuchte mit aller Kraft den Oberwalliser einen Punkt wegzuschnappen. Ramon Kaufmann war es schlussendlich der den Matchball für HOW verwerten und den Sieg ins Oberwallis schaffte.

Am Sonntag reisten die Oberwalliser nach Nidau um die 4. Runde des Schweizer Cups zu bestreiten. Aufgrund der wenigen Spielern spielte HOW mit einem für sie ungewohnten System. Nichtsdestotrotz spielte HOW zu Beginn dominant und erspielte sich einen minimalen Vorsprung. Die Verletzung eines gegnerischen Spielers sowie die vielen Verzögerungen seitens Nidau brachten HOW aus dem Konzept und so gelang HOW in der Folge nichts mehr.  Der 1. Satz gewann Nidau mit 25:19 und auch im 2. Satz zog das Heimteam davon. Gast-Coach Aline Schmid griff in der Folge auf das altbewährte Spielsystem zurück, um HOW wieder auf Track zu bringen. Dies gelang im Anschluss, nur war der zu Satzbeginn eingehandelte Rückstand zu gross um noch aufgeholt zu werden.
Trotzdem konnte den zuvor aufgebauten Elan mitgenommen werden und so setzten die Oberwalliser Nidau unter Druck und entschieden den 3. Satz für sich. Den Beginn des 4. Satz verschliefen die Oberwalliser und so kämpften die Gäste in der Folge mit dem kleinen Polster von Nidau. Trotzdem wollte man nichts unversucht lassen und glaubte weiterhin an den Sieg. Mit viel Einsatz versuchte HOW die letzten entscheidenden Punkte für sich zu entscheiden, nur blieb Nidau hartnäckig und liess sich nicht kalt erwischen. Nidau gewann die letzten Punkte am Block und beendete somit das oberwalliser Cup-Abenteuer.