VBC HOW
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Fotoquelle: Stefan Lorenz
Es ist bereits die 4. Saison in Folge, welche der VBC HOW in der 1. Nationalliga antritt. In dieser Saison ist jedoch einiges neu beim einzigen Oberwalliser Männer-Ligateam. Einerseits sind einige neue Spieler im Team, andererseits warten neue Gegner auf den VBC HOW, da das Team neu in der nationalen Gruppe B und nicht mehr in der Westschweizer Gruppe A startet.So reiste die 1. Mannschaft des VBC HOW am vergangenen Samstag nach Thun zum Aufsteiger. Gegen das Team hatte man bereits ein Trainingsspiel durchgeführt, daher hatte man bereits einige Anhaltspunkte zum Spiel des Gegners. Die entsprechende Strategie war somit in den Köpfen, aufgrund der Abwesenheit von einigen Spielern sah sich Coach Sasha Bruttin hingegen mit einigen Herausforderungen konfrontiert, welche das Spiel schlussendlich aber nicht entscheidend beeinflussten.Entscheidend Punkten konnte der VBC HOW mit seinen Angriffen in der Startphase nicht, aber die Thuner produzierten derart viele Fehler, dass dies zunächst gar nicht notwendig war. Da auch das Spiel der Oberwalliser nicht ganz fehlerfrei war und Thun etwas zulegen konnte, schloss das Heimteam gegen Satzmitte punktemässig auf und konnte mit einem Schlussspurt den 1. Satz mit der minimalen Punktedifferenz für sich entscheiden.Satz 2 war dann eine Demonstration des letztjährigen Drittplatzierten der Gruppe A. Das Heimteam wurde förmlich überrollt und spielte sich dann noch selbst in ein Tief. Das Satzergebnis von 25:11 zugunsten von HOW zeigt dies auch deutlich. Doch man muss den jungen Thunern ein Kompliment aussprechen, dass sie sich durch diesen Satz nicht verunsichern liessen. Gleich zu Beginn des 3. Satzes folgten teilweise nicht zu verteidigende, schnelle Angriffe. HOW war gefordert und liess sich von einigen umstrittenen Szenen aus der Ruhe und aus dem Konzept bringen. Die Thuner spielten das Ding konstant runter und gewannen Umgang 3 mit 25:17.Dass sich die Gemüter bei HOW wieder beruhigt hatten, zeigte der wiederum gute Start in Satz 4. HOW zeigte etwas mehr Biss als sein Gegenüber und lag mehrheitlich in Führung. Das Heimteam bremste mehrere Aufholjagten mit Servicefehlern gleich selbst und das nach Sätzen zurückliegende HOW wollte unbedingt das Tiebreak erzwingen. Dieses erzwang es dann auch mit 25:22 im 4. Satz.Der bisherige Spielverlauf prophezeite keinem der beiden Teams den Sieg. Es war aber HOW, welches einmal mehr gut in einen Satz startete. Der entscheidende Punkt zum Seitenwechsel wollte jedoch nach mehreren Anläufen nicht gelingen, so dass plötzlich Thun mit 8:7 vorne lag. Auch in der Folge hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, doch seitens HOW leistete sich man den einen oder anderen Individualfehler zu viel und ebnete dem Heimteam damit den Weg zum Sieg im Tiebreak.Auch wenn der erwartete Sieg gegen den Ligaaufsteiger für HOW heute nicht resultierte, kann nach diesem Fünfsätzer nicht von einem Fehlstart in die Saison die Rede sein.